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HypoVereinsbank "hold"


03.12.2003
SEB

Die Analysten der SEB stufen in ihrem aktuellen "AnlageFlash" die Aktie der HypoVereinsbank (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) mit "hold" ein.

Die Münchener Großbank bleibe erst mal auf ihrem 55,6-%-Paket am 3.-größten deutschen Getränkekonzern Brau + Brunnen (B+B) sitzen. Nach monatelangen Verhandlungen, vor allem zuletzt mit dem potentiellen Abnehmer, dem US-Finanzinvestor One Equity Partner (OEP), seien die jüngsten Gespräche überraschenderweise abgebrochen worden. OEP sei zuletzt auch mit der ebenfalls interessierten Radeberger-Gruppe in Kontakt gewesen, was der HypoVereinsbank (HVB Group) nicht recht gewesen sei. Die HVB Group habe sogleich auch bekräftigt, dass der geplante Verkauf weder am gebotenen Preis noch an den geschäftlichen Verhältnissen von B+B gescheitert sei. Vielmehr seien die letzten Verhandlungen mit OEP "nicht offen und fair genug" geführt worden.


Für B+B sei dies erst mal die beste Lösung, zumal der Getränkeriese nach jahrelanger Reorganisation ohnehin in guter Verfassung sei und allein auch weiterbestehen könne. Der Mehrheitseigner, die HVB Group, stehe voll dahinter. Nachdem der Verkauf der B+B-Beteiligung in diesem Jahr nicht mehr gelingen werde, sei auch das Ziel der HVB, das Kernkapital zu stärken, das heiße die Tier-1-Ratio auf 6,7 bis 6,8% hochzufahren, etwas gefährdet. Doch dieser Verkauf sei mehr oder weniger nur aufgeschoben.

Die Suche nach einem strategischen Investor werde unvermindert fortgesetzt. Ferner seien die größten Aktionen der Kapitalbeschaffung bzw. des Verringerns des Kreditrisikos nicht zuletzt mit dem Spin-off der Hypo Real Estate Anfang Oktober sehr erfolgreich gewesen. Die Gewinnqualität der HVB-Gruppe habe sich dadurch massiv verbessert, was der Ertrags-Turnaround der Gruppe zum 3. Quartal klar unter Beweis gestellt habe. Eine Fortsetzung des Ergebnisswings in Q4 sei zu erwarten.

Die Analysten der SEB bestätigen ihr bisheriges Kursziel von 21 Euro und bewerten die Aktie der HypoVereinsbank mit "hold".




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